Detailierter Lebenslauf
Musikalische Ausbildung
1991
Er begann im Alter von 6 Jahren mit dem Geigespiel an der Schule für Musikbegabte Kinder Horeum Margi unter Leitung seiner Mutter Prof. Hanna Melnyk in Cuprija / Serbien
1997-1999
Violinstudium am Musikgymnasium Kosta Manojlovic in Belgrad-Zemun / Serbien bei Prof. Hanna Melnyk und Prof. Dejan Mihailovic
Seit 1997
Konzertfachstudium Violine bei o.Univ.Prof. Michael Frischeschlager an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien. Im Jahr 2006 Abschluss des ersten Studienabschnitt mit Auszeichnung.
2001
Gaststudium bei Prof. Zakhar Bron auf der Escuela Superior de la Musica Reina Sophia in Madrid / Spanien im Rahmen eines Vollstipendiums
Seit 2005
Privatstudium bei Eugenia Tchougaeva
Meisterkurse
- 2007 Michael Frischeschlager / Mozarteum
- 2006 Igor Petrushhevski
- 2005, 2004, 1997 Vladimir Spivakov / Schweiz
- 2004 Jirí Tomásek/Tschechien
- 2002 Dora Schwarzberg/Austria
- 2000 Zakhar Bron/Wiener Meisterkurse
- 1999 Stefan Kamilarov/Austria
- 1997 Esther Pereyi/Ungarn
Im Alter zwischen 13 und 15 Jahren über 50 Konzerte in den Musikzentren in ganz Europa mit Schwester Maria Melnyk (Klavier) und seiner Mutter Hanna Melnyk (Violine) als Trio Elegia.
Wettbewerbe
2007
Grand Prix (Gewinner des Gesamtwettbewerbes unter 800 Teilnehmern) und 1. Preis in der Kategorie Violine sowie Publikumspreis beim „Osaka International Music Competition“ in Japan.
2007
„Krahuletz Preis“ und „Allegro Vivo Kammermusikpreis“ im Rahmen des Kammermusikfestivals Allegro Vivo Austria
2006
Sonderpreis des Internationalen Violinwettbewerbes Henri Marteau / Deutschland
2001
Semi-Finalist des Internationalen Violinwettbewerbes Valsesia Musica /Italien
2000
Semi-Finalist des Internationalen Violinwettbewerbes Yehudi Menuhin in Folkstone / England
2000
1 .Preis beim Internationalen Wettbewerb in Bled / Slowenien
1. Preis International Competition Valsesia Musica juniores 2000 „Prize Monterosa – KAWAI“ in Scopello / Italien
1999
2. Preis beim Internationalen Wettbewerb in Bled / Slowenien
1. Preis bei der Präsentation Talentierter Kinder in Jugoslawien;
1. Preis bei Kammernmusikwettbewerb mit seiner Schwester Maria.
1998
1. Preis bei Internationalen Wettbewerb Quest for Talents / Slowakei
1997
2. Preis bei Internationalen Wettbewerb Kocijan / Tschechoslowakei.
1996
1. Preis bei einen Musikfest in Jugoslawien
1995
1. Preis beim Internationalen Wettbewerb mit 9 Jahren in Stressa / Italien
Stipendien
- 2008/2009 Stipendiat der Stiftung Dr. Robert und Lina Thyll-Dürr / Schweiz
- 2008 Ordentliches Stipendium der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien
- 2005, 2003, Stipendium der Schinner Stiftung Wien / Austria
- 2004 Stipendium der Wolfgang Bösch Stiftung Wien / Austria
- 2002, 2001, 2000 Stipendiat des Herbert von Karajan Centrums / Austria
- 2002 Laureat de la Fondation Cziffra / Frankreich
Empfehlung
„Man darf Tymur Melnyk als einen vollkommenen Geiger betrachten. Sein virtuoses, intensives und äußerst musikalisches Violinspiel umfasst ein großes Repertoire von Klassik bis zur Avant Garde" (Bohodar Kotorovych, Staatskünstler des Republik Ukraine, Dirigent des State Chamber Ensemble Kyiv Soloists und Jurymitglied internationaler Violinwettbewerbe)
„Aber man war schon nach den ersten Tönen des Geigers von seiner musikalischen Technik. Ausdrucksfähigkeit und Ausstrahlung in zunehmendem Maße fasziniert, sodass viele behaupten, behaupten müssen, von Tymur Melnyk wird man noch viel Großartiges, ja Einmaliges hören.“ ( Horst Ebenhöh, Komponist)
„Herr Melnyk ist ein gewissenhafter, sensibler Künstler, mit besonderen virtuosen Anlagen. Dabei ist er ein reizender, bescheidener Mensch.“ ( Ivan Eröd, Komponist)
Solistische Auftritte mit Orchester
2001
Violinkonzert in d-moll, op. 47 von Jean Sibelius mit dem "Mihail Jora" State Philharmonic Orchestra aus Bacau (Romania) unter der Leitung von Ovidiu Balan im Theatro Civico / Italien
2007
Konzert für 2 Violinen in d-moll von Johann Sebastian Bach mit den Prayner Students Orchestra unter der Leitung von Daniel Landau im Großen Ehrbarsaal Wien / Austria
2007
Konzert für 2 Violinen in d-moll von Johann Sebastian Bach mit dem Solisten des franzöischen Kammerorchesters „Les Harmonies de Orphée" unter der Leitung von Maximilian Fröschlin
Solo Konzerte mit Klavier
2007
Auftritt mit dem Werk Liebsleid von Fritz Kreisler mit Barbara Fellmyer- Döberl (Klavier) im Rahmen des Charity Event „Live -Your-Charity" im Großen Saal des Musikvereins Wien / Austria
Violinsonate Nr. 3 in d-moll von Johannes Brahms und Zigeunerweisen von Pablo Saraste mit Risa Yasuda (Klavier) und Nel cor più non mi sento für Violine solo von Nicolo Paganini im Rahmen eines Konzertes des Festivals Asahikawa-Vienna Violin Seminar in der Crystal Hall in Asahikawa / Japan.
Konzert „Feurige Temperente" u.a. mit den Werken Sonate Nr. 1 für Violine und Klavier von Sergej Prokofiev und Sonate Nr. 1 für Violine und Klavier von Alfred Schnittke mit der Pianistin Akane Sakai im Atelier Marcell Hastier in Brüssel / Belgien
2006
Konzert „Virtuose zeitgenössische Musik für Violine und Klavier" mit Werken von Dimitri Schostakowitsch, Ivan Eröd, Horst Ebenhöh und Nancy Van de Vate im Rahmen der ÖGZM im Haydn-Saal der Wiener Musikuniversität / Austria
ab 2005
„Violin solo - Standing Ovations " mit Werken von Eugène Ysaÿe, Nicolo Paganini und Johann Sebastian Bach in Galerien u. in der Galerie des Schlosses Gabelhofen in Judenburg / Austria
Erfahrungen als Konzertmeister
Juni 2008
Als stellvertrender Konzertmeister u.a. Feuevfogel von Igor Stravisky mit Webern Symphonie Orchesters unter der Leitung von Riccardo Muti im Großen Saal des Musikvereins Wien mit Radioübertragung des Österreichischen Rundfunks Ö1
Okt. 2007
Als Konzertmeister Peleas et Melisande von Arnold Schönberg des Webern Symphonie Orchesters unter der Leitung von Pierre Boulez im Großen Saal des Musikvereins Wien mit Radioübertragung des Österreichischen Rundfunks Ö1 2007 Konzertmeister des Live -Your-Charity-Orchesters unter der Leitung von Daniel Landau im Großen Saal des Musikvereins Wien / AustriaKammermusik
Seit 2007
lechner & melnyk (Duo Violine & Klavier) mit Patrick Lechner am Flügel/Klavier. Mit einer neuen Art der LIVE-PERFORMANCE werden die „Klassiker" der klassischen Musik in einer neuen, herausfordernden Weise auf die Bühne gebracht, so wie man dies bisher nicht in der klassischen Musik gewohnt ist. Die „Ungarische Rhapsodie" und der „Liebestraum" von FRANZ LISZT am Flügel in einer persönlichen Fassung von Patrick Lechner gespielt oder TYMUR MELNYK mit der Meditation zu "THAIS" von Jules Massenet mit seiner Violine traumhaft vereint interpretiert. Die Musik wird mit zusätzlichen Elementen versehen und gewinnt dadurch an Ausdruckskraft und Stärke.
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Seit 2007
Das Duo Violine & Violine mit Cong Cong Wang spielt neben dem Standard- Repertoire für zwei Violinen berühmte Werke der Weltlitertaur in der Fassung für 2 Violinen allein bzw. 2 Violinen und Klavier arrangiert von Tymur Melnyk
Kammermusikpartner
Cong Cong Wang (Violine), Patrick Lechner (Flügel/Klavier), Sebastian Grego (Gitarre), Noriko Ushioda (Klavier)
Mediale Präsenz
Fernsehpräsenz
Vor 2000 Mehrmalige Fernsehpräsenz mit Studioauftritten, Interviews und Dokumentation im Nationalen TV-Sender Serbiens RTS u.a. mit dem Werk Russischer Tanz aus dem Ballett Schwanensee von Pjotr Iljitsch Tschaikowski mit Maria Melnyk (Klavier)
Präsenz in der Presse
„In Kreislers Liebesfreud, Tschaikowskis Russischem Tanz und Sarasates Zigeunerweisen wurde in feinen Tönen gesungen, mit langen Melodien geschwärmt, aber auch rhythmische Passagen rissen die Zuhörer begeistert mit."
(Der Neue Merker, Mai 2000)
„Der Ukrainer Tymur Melnyk hat mit seiner besonders ausdrucksstarken Interpretation des Stückes Nel cor più non mi sento für Violine solo von Nicolo Paganini den Wettbewerb gewonnen"
(String Magazin, 1/2008, Japan)
„Tymur Melnyk hat mit seinem Stück Nel cor più non mi sento von Nicolo Paganini so virtuos und ausdrucksvoll gespielt, daß das Publikum begeistert und fasziniert war."
(Chopin Magazin, 12/2007, Japan)
„Tymur Melnyk bekam für seine perfekte Technik und für seinen im Saal klingelnd-resonierenden Ton vom Publikum größten Applaus."
(The Ongakugendai, Vol.38, No1. Jän. 2008, Japan)
CD-Produktion
- 2008 - CD „Tymur" Querstand 2008
- 2006 - CD „Reflections" Vienna Music Records 2006, Eigenvertrieb
Zu Ihrer Persönlichkeit / Portrait
Ich bin mein ganzes Leben ein Reisender. Ein Kosmopolit. Kann mich mit Beethoven und Schostakowitsch sehr indentifizieren. Ich höre aber am liebsten Prokofiev, Mozart, Bach und
Brahms.
Materiellen Schwierigkeiten und seelischen Tiefschläge haben mich positiv geprägt und stark gemacht. Ich liebe das Leben und bin stolz auf mich. Bei meinen Freunden bin ich im Outfit immer der Trendsetter. Auf lounge music möchte ich in meinem privaten Umfeld nicht verzichten.
Großen Musikern, denen ich persönlich begegnet bin, wie Vladimir Spivakov, Zakhar Bron, Michael Frischenschlager, Pierre Boulez und Riccardo Muti haben mich in meinem musikalischen Tun und Denken sehr geprägt.
Lese gerne. Das Geschehen beim Schachspielen fasziniert mich. Statt Fernsehen anzuschauen – Fernsehen ist für mich Zeitverschwendung – beobachte ich die wachsende virtuelle Medienrealität. Deren Möglichkeiten und die Zukunft beschäftigen meine Gedanken. Auf der anderen Seite finde ich es ausgesprochen spannend, in einer einsamen Hütte auf einem Berg zu leben, ohne Telefon und Internetanschluss.
Ich habe zu Hause eine Sammlung an wertvollen historischen Aufnahmen von großen Geigern. Wenn ich eine Aufnahme höre, dann finde ich die Interpretation entweder toll, spannend und aufregend und bin ganz hingerissen oder ich denke mir: Das kannst du aber besser! Für mich gibt es nur diese beiden Pole.
Sergej Prokofiev, David Ostrach, Emil Gilles und Nathan Millstein waren sowjetische Ukrainer wie ich. Ukrainisch wurde in der offiziellen Sowjetunion nicht gesprochen. Ich kann vier Sprachen fließend: deutsch, englisch, serbisch und russisch.
Ich bin verliebt in mein Publikum. Ich flirte gerne mit meinem Publikum.
Karriereziel
Möchte sich in den nächsten Jahren als Konzertsolist etablieren und sich einen Namen machen. Der Anspruch ist hauptsächlich solistisch zu arbeiten. Kammermusik mit ausgesuchten Musizierpartnern als Ausgleich und Inspirationsquelle.
Download Lebenslauf Tymur Melnyk